Am 22. September 2021 wurde in der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf eine Ausstellung von ukrainischen Künstlern Lia Dostlieva und Andrii Dostliev eröffnet. Die ausgestellten Werke sind Reflexionen der Kunstschaffenden auf die Erinnerungen und Trauma der ukrainischen Gesellschaft, die heute der russische Krieg im Donbas hinterläßt.
Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung wurde der polnisch-ukrainische Dokumentarfilm über ukrainische politische Gefangene, die in Russland und auf der besetzten Krim hinter Gittern sitzen.
Die Generalkonsulin Iryna Shum bedankte sich in ihrem Grußwort bei den Teams der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus und Co-Memory für die Zusammenarbeit. Sie betonte auch, dass die politische Verfolgung ukrainischer Bürger und massenhafte Menschenrechtsverletzungen durch Russland in den besetzten Gebieten auf der Krim und Donbas nicht zur Normalität werden dürfen.
Der Leiter der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus Prof. Dr. Halder begrüßte die Präsentation der ukrainischen Projekte im Haus und hob derer große Bedeutung für die beiderseitigen Verständigung zwischen den Menschen hervor.
Der Koordinator Co-Memory Matthias André Richter sprach über die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine im Bereich Bildung und Erinnerungskultur und hob den herausragenden Beitrag der Ukrainer in die demokratische Entwicklung Europas hervor.
Diese Veranstaltung eröffnete eine Reihe von Events, die das Generalkonsulat anlässlich des 30. Jahrestages der Unabhängigkeit der Ukraine durchführen wird.