Gottesdienste zum Andenken an die Opfer der Hungersnot 1932/33 und der künstlichen Massenhunger von 1921-1924 und 1946-1947 fanden in Düsseldorf und Köln statt.
Im Generalkonsulat der Ukraine in Düsseldorf gedachten Mitglieder von PLAST Ukrainischer Pfadfinderverbund in Deutschland e.V. in NRW der Millionen hungernder Ukrainer. Gemeinsam mit ihren Eltern und den Mitarbeitern des Generalkonsulats zündeten die Kinder eine Gedenkkerze an. Auch an der Ukrainischen Sonntagsschule in Düsseldorf fanden Gedenkveranstaltungen statt. Wir danken allen Organisatoren und Teilnehmern der Veranstaltung.
Diese vom Menschen verursachten Hungersnöte forderten Millionen von Menschenleben. Die meisten von ihnen starben 1932-1933 an Hunger während der Strafoperation Stalins gegen die Ukraine. Dieses Verbrechen, heute weltweit als Holodomor bekannt, wurde vom sowjetischen Regime geplant und begangen.
Die Bedrohung durch Regime, die bei der Durchsetzung ihrer Macht Menschenrechte und Freiheiten verletzen, bleibt heute aktueller denn je. Die internationale Gemeinschaft soll sich dieser Gefahr bewusst sein.
Die Ukraine ruft die Weltgemeinschaft zur gründlichen und offenen Bewertung der Geschichte. Die internationale Anerkennung des Holodomor von 1932-1933 als Akt des Völkermords ist für die Würdigung von Millionen seiner Opfer unüberschätzbar.